Alltag

5 Hausmittel, die dir bei lästigen Probleme im Alltag helfen

Die Regale in Supermärkten und Drogerien sind voll von Produkten, die angeblich kleine Reinigungswunder sein sollen. Doch nicht jedes Mittel hinterlässt streifenfreie Sauberkeit. Die Entscheidung fällt oft schwer, dabei liegt die Lösung so nah. Bewährte Hausmittel, auf die schon unsere Großmütter schworen, sind zuverlässige Alternativen, die zudem noch deinen Geldbeutel schonen.



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Essig ist ideal zum Entkalken von Wasserkochern oder Waschbeckenarmaturen. Dazu wird er einfach mit einem Schwamm auf die kalkhaltigen Stellen aufgetragen. Nach einer geringen Einwirkzeit lassen sich die Verkrustungen mit einem Tuch abwischen.



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Essig eliminiert zudem üble Gerüche. Dazu ein paar Tropfen in eine mit Wasser gefüllte Duftlampe geben und im Raum aufstellen. Auch muffige Polstermöbel lassen sich mit einem Essig-Wasser-Gemisch behandeln. Es wird vorsichtig mit einer Bürste auf die riechenden Polster aufgetragen.



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Natron ist ebenfalls ein zuverlässiges Hausmittel. In Kombination mit Essig entsteht ein wirksamer Helfer, der besonders in der Toilette seine Kraft entfaltet. Mit ihm kannst du hartnäckige Ablagerungen bekämpfen oder deinen verstopften Abfluss freibekommen.



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Das Essig-Natron-Gemisch lässt selbst angelaufenes Silber wieder im gewohnten Glanz erstrahlen. Leg dazu deine Schmuckstücke für zwei bis drei Stunden in die Lösung. Anschließend solltest du die Teile unter fließendem Wasser abspülen.

Auch Beläge in Thermoskannen gehören mit Natron bald der Vergangenheit an. Dazu drei Teelöffel in kochendes Wasser geben und in den Behälter einfüllen. Über Nacht lösen sich die Ablagerungen völlig auf. Selbst Cerankochfelder sehen nach einer Natronbehandlung wieder wie neu aus. Mische dazu eine Paste aus zwei Teelöffeln Wasser und drei Esslöffeln Natron an. Trage sie auf der Kochstelle auf und lass sie für eine Stunde einwirken. Anschließend das Ceranfeld mit einem feuchten Lappen abwischen.

Flecken auf Tapeten beseitigt die Natronpaste ebenso. Trage das Gemisch auf und wisch es nach einer kurzen Einwirkzeit wieder ab.



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Mit handelsüblichem Kochsalz lässt sich Kochgeschirr gründlich reinigen. Streue reichlich Salz in eine verkrustete Pfanne und erhitze sie. Nach dem Erkalten das Küchenutensil mit einem Lappen ausreiben. Das gleiche Prinzip greift auch bei der Ofenreinigung.



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Eine weitere Waffe gegen Kalk ist Zitronensäure. Träufle Zitronensaft in eine mit Wasser gefüllte Sprühflasche. Verteile die Mischung an allen Stellen, wo Kalk seine Spuren hinterlassen hat. Füllst du auch noch Essig in die Flasche, erhältst du einen wirksamen Fensterreiniger.



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Durch Pflanzenöl kannst du deine Schuhe zum Glänzen bringen oder Preisschild- und Aufkleberreste entfernen. Dabei helfen oft schon wenige Tropfen.

Alltag

Mit diesem Trick behält der Christbaum seine Nadeln

Weihnachten steht vor der Tür. Das bedeutet: Geschenke kaufen, Plätzchen backen und – einen Christbaum besorgen. Eine Nordmanntanne wäre schön. Wenn sie bloß nicht so teuer wäre. Und gewöhnliche Fichten und Weißtannen verlieren ihre Nadeln, noch bevor die Geschenke ausgepackt sind. Doch halt: Das muss nicht sein! Wir verraten Dir einen Trick, wie Du Deinen Weihnachtsbaum länger frisch hältst.


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Aber der Reihe nach: Zuerst – daran führt nichts vorbei – musst Du auf den Christbaummarkt. Hast Du nach langem Suchen endlich den Baum gefunden, der Dir gefällt, geht's nach Hause, denn es wartet weitere Arbeit …



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Wieder daheim, schraubst Du den Baum in den Christbaumständer. Jetzt möchtest Du mit dem Schmücken beginnen? Stopp! Du bist gerade dabei, den alles entscheidenden Fehler zu begehen.



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Wenn der Weihnachtsbaum frisch bleiben soll, braucht er nämlich Wasser! Zu diesem Zweck verfügen die meisten Christbaumständer über einen Wassertank. Erhitze das Wasser in der Pfanne oder in der Mikrowelle bis zum Siedepunkt und lass es anschließend fünf Minuten stehen. Kleiner Geheimtipp: Wenn Du den Christbaumständer mit dem warmen Wasser gefüllt hast, wirf noch eine Fünf-Cent-Münze hinein.



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Nein, das ist keine Esoterik. Das Kupfer der Fünf-Cent-Münze tötet Bakterien ab. Zudem gibt die Münze wichtige Mineralstoffe frei. Auch mit der Wassertemperatur hat es seine Bewandtnis: Warmes Wasser weicht den Anschnitt des Christbaums auf. So kann der Baum mehr Flüssigkeit aufnehmen und seine Nadeln trocknen weniger rasch aus. Der lästige Nadelhaufen am Boden gehört damit der Vergangenheit an.



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Der Trick mit dem warmen Wasser und der Münze funktioniert nicht nur bei Fichten und Weißtannen. Vielmehr hilft er bei allen Arten von Weihnachtsbäumen – auch bei Nordmanntannen. Letztere nadeln zwar weniger, ihre Nadeln können jedoch austrocknen. Und dann wird es – im wahrsten Sinne des Wortes – brandgefährlich.

Nun kann Weihnachten kommen. Frohe Festtage!