17 geniale Aufräum-Tricks für alle, die Ordnung lieben – aber das Aufräumen nicht

Immer wieder mal trifft man auf eine seltene Spezies von Mensch, die gerne und voller Leidenschaft aufräumt. Allerdings ist das ein sehr seltenes Gen; der größere Teil der Menschheit hat eine natürliche Abneigung gegen das Aufräumen. Schön ordentlich hätten es die meisten Leute dann aber schon gerne. Diese 17 großartigen Tricks helfen Dir, bei Dir zu Hause Ordnung zu halten, ohne großen Aufwand und endlose Aufräum-Aktionen. Lass Dich überraschen...!


Die 60-Sekunden-Regel

shutterstock

Viele Aufgaben im Haushalt – zum Beispiel die Küchenplatte abwischen, die Waschmaschine anwerfen oder den Müll zur Tonne bringen – erfordern nicht mehr als eine Minute. Erst wenn sie sich häufen, wird es zeitaufwändig und damit unangenehm. Erledige darum alles, was weniger als 60 Sekunden dauert, sofort – und zwar ohne Ausnahme.

Kein Gang mit leeren Händen

shutterstock

Nimm es mit, lautet die Devise! Wer bei jedem Gang durch die Wohnung etwas transportiert, muss deutlich weniger hin und her laufen. Die leere Sprudelflasche vom Nachttisch in den Wasserkasten, die schmutzigen Socken aus dem Bad in die Waschküche, die Teetasse vom Schreibtisch in die Spülmaschine – all das erledigt sich auf Deinen Wegen durch die Wohnung dann quasi von selbst.

Ab in den Korb

shutterstock

Dass in einer Wohnung immer wieder einmal etwas dort liegt, wo es nicht hingehört, ist ganz normal. Damit das nicht überhand nimmt, solltest Du einen Wäschekorb oder eine Klappkiste bereitstellen, in der Du alle Gegenstände, die fehl am Platz sind, sammelst. Nun kannst Du sie auf einem Gang durch Küche, Arbeitszimmer, Bad etc. bequem ihrem Bestimmungsort zuführen. Dieser Trick ist übrigens auch für Familien mit Kindern empfehlenswert.

Ordnung von klein auf

shutterstock

Ordnung zu halten ist keineswegs den Erwachsenen vorbehalten. Im Gegenteil, je früher man damit anfängt, umso nachhaltiger lernt man es. Und weil Kinder nun mal am liebsten spielen, kann man das Ganze auch spielerisch gestalten und die Kinder auf diese Weise in die Aufräumprozesse mit einbeziehen. Das Aufräumen kann so in Form eines Suchspiels oder kleiner Aufträge gestaltet werden – die Kleinen sind happy, und die Wohnung bleibt ordentlich!

Was frei ist, muss frei bleiben

shutterstock

Freie Oberflächen auf Tischchen, Kommoden oder Fensterbrettern sind mehr als verlockend, um Kleinkram, Deko und Kinkerlitzchen abzulegen. Wer wirklich Ordnung halten will, sollte sich aber zurückhalten, denn vollgestellte Ebenen sind nicht nur schwierig sauber zu halten, sondern wirken in manchen Räumen regelrecht erdrückend.

Das Spülmaschinen-Manifest

shutterstock

Zwei goldene Regeln gelten für die Spülmaschine, und die sind einfach zu merken: 1. Schmutziges Geschirr sollte sofort in die Spülmaschine eingeräumt werden (statt in die Spüle oder auf die Arbeitsfläche gestellt zu werden), und 2. sollte die Maschine nach beendetem Spülvorgang wiederum sofort ausgeräumt werden.

Und ab die Post

shutterstock

Wenn man bei der Heimkehr die Post aus dem Briefkasten holt, landet sie nach kurzem Durchsehen meist erst einmal auf irgendeiner Ablagefläche, um dann vergessen zu werden. Schließlich sind andere Dinge wichtiger. Besser wäre es, die Post direkt zu sortieren, Wichtiges zu bearbeiten und Überflüssiges wegzuwerfen. Auf diese Weise sammeln sich keine Papiermüllberge an und entscheidende Sendungen werden nicht übersehen.

Ablegen wie die Profis

shutterstock

Ein einfaches, aber wirkungsvolles Ablagesystem ist nicht nur im Büro, sondern auch auf dem heimischen Schreibtisch Gold wert. Dabei hat sich die Regel bewährt, wichtiges ganz oben abzulegen. So bleiben wichtige Unterlagen im Blick und können nach Erledigung wegsortiert oder entsorgt werden.

Im Reich der tausend Schuhe

shutterstock

Schuh-Chaos vor der Haustür? Nein Danke! Es reicht schon, wenn jedes Familienmitglied zwei Mal seine Schuhe vor der Haustür abstreift, und schon bildet sich ein ansehnlicher Berg aus – mitunter schmutzigen – Schuhen und Stiefeln. Das gibt ein sehr unordentliches, wenn nicht sogar abschreckendes Bild ab. Schuhregale und Schuhschränke im Inneren der Wohnung sollten benutzt – und auch nicht überfüllt werden. Lange nicht getragene Paare kommen weg, Bedürftige freuen sich darüber.

Ein gemachtes Bett wirkt Wunder

shutterstock

Das Schlafzimmer lässt sich mit wenigen Handgriffen von Chaos in Ordnung überführen – und zwar ganz einfach durch ein frisch gemachtes Bett. Das verleiht dem ganzen Raum direkt eine aufgeräumte Atmosphäre – und geht auch ganz schnell (vergleiche hierzu 1. Die 60-Sekunden-Regel).

Wirf Ballast ab

shutterstock

Ob Impulskauf oder gutgemeintes Geschenk – mit der Zeit sammeln sich in unseren Wohnungen Unmengen von Dingen an, die wir einfach nicht brauchen. Fällt Dir ein solches Teil in die Hände, so wirf es direkt weg oder verschenke es. Das erspart Dir umfassende Ausmist-Aktionen.

Jede Sache hat ihren Platz

shutterstock

Klingt simpel, ist aber eines der obersten Gebote aufgeräumter Wohnungen: Jedes Ding hat seinen spezifischen Platz. Und wenn wir es nicht mehr benötigen, kommt es auch dorthin wieder zurück. Das schafft nicht nur Ordnung, sondern erspart Dir beim nächsten Einsatz auch jede Menge Suchzeit.

Vervollständige den Kreis

shutterstock

Diese Regel stammt aus dem englischen Sprachraum („Complete the Cycle") und besagt, dass man einmal angefangene Tätigkeiten auch zu Ende bringen sollte – und zwar so, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreicht ist, der Kreis also an derselben Ausgangsposition von Neuem losgehen kann. Das kann zum Beispiel die Wäsche sein, die nach dem Trocknen direkt weggeräumt wird, oder die Mülltüte, mit der der Eimer direkt nach dem Entleeren wieder bestückt wird.

Schwamm drüber

shutterstock

Ob Schwamm oder Lappen, bleibt Dir überlassen, aber überall wo es nass zugeht – also im Badezimmer oder in der Küche – solltest Du nach getaner Arbeit mal kurz darüberwischen. Ob nach dem Händewaschen oder dem Salatschleudern, wisch kurz trocken über die Oberfläche und gib so Schimmel und mangelnder Hygiene keine Chance.

Kampf dem Staub

shutterstock

Ähnlich dem vorangehenden Trick verfährst Du mit Staubtuch und -sauger: Wenn Du zwischendurch immer wieder mal ein Zimmer saugst oder ein Regal vom Staub befreist, ersparst Du Dir lange und zeitraubende Putztage.

Gegessen wird am Tisch

shutterstock

Essen bleibt am Esstisch – und nur da. Manche Kinder wie auch Erwachsene neigen dazu, mit einem Keks oder Butterbrot in der Hand „mal eben" etwas Wichtiges in einem anderen Zimmer zu holen oder zu erledigen. Die Zeit, die man spart, weil man zwei Dinge gleichzeitig tut, kann man direkt doppelt wieder aufrechnen, wenn man später die Krümel entfernen muss.

Frische Luft schafft Raum

shutterstock

Mach das Fenster auf! Frische Luft scheint erst auf den ersten Blick kein entscheidender Bestandteil der Ordnung in der Wohnung zu sein. Doch sie fördert Dein Wohlbefinden und bestärkt Dich im Gefühl der Sauberkeit. Oder anders herum ausgedrückt: Selbst das ordentlichste Zimmer wirkt unaufgeräumt, wenn es nicht gelüftet wird.